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Verhaltensmuster verstehen und reflektieren

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Verhaltensmuster

Verhaltensmuster beruhen stets auf Gedankenkonstrukten, die wir uns selbst auferlegen. Welche Grundgedanken wir bereits in der Kindheit entwickeln, ist von unseren Umgebungseinflüssen und von unserem eigenen Weltbild abhängig. Hinzu kommen die gemachten Erfahrungen.

Glaubenssätze haben einen hohen Stellenwert

Jede Erfahrung geht mit gewissen Glaubenssätzen einher. Wiederholt sich die gemachte Erfahrung und das Schema der Reaktion des Gehirns bleibt dabei gleich, entwickelt sich eine Struktur. Etwas, das wir immer wieder als Instrument anwenden, um zukünftige Probleme zu lösen: Glaubenssätze.

Glaubenssätze bilden die Grundlage von Mustern. Zu ihnen gehören auch die Verhaltensmuster. Erlernten wir, dass wir bei schwierigen Problemen lieber den Rückzug antreten, so verhalten wir uns bei zukünftigen Aufgaben ebenso.

Umgekehrt begreift ein Mensch, der seinen Ängsten in der Konfrontation begegnet, auch zukünftige Situationen als Chance sich weiterzuentwickeln. Ist ein Verhaltensmuster einmal vorhanden, ist es nur schwer umkehrbar. Nicht selten ergeben sich daraus Probleme, die ein ganzes Leben lang anhalten und eine Lösung unmöglich machen.

Oft dauert es viele Jahre bis die Betroffenen ihr angeworbenen Verhaltensweisen entdecken und sich aktiv damit befassen. Trotzdem zeigen sie Schwierigkeiten dabei diese Verhaltensmuster aufzuschlüsseln, den Ursprung zu finden und sie in eine positive Richtung zu lenken. Der nachfolgende Artikel gibt Auskunft darüber, wie Menschen ihre eigenen Muster erkennen und Verhaltensmuster reflektieren können.

Das kommt auch anderen Menschen entgegen. Wer Erfahrung im Umgang mit den eigenen antrainierten Mustern hat, der erkennt diese schneller bei anderen Menschen und kann in dieser oder jener Situation beratend zur Seite stehen.

Entdeckung und Wahrnehmung des inneren Daseins

Die meisten Menschen verbringen kaum Zeit mit ihrer inneren Welt. Kinder scheinen zwar bereits einen guten Zugang dazu zu haben, doch Kraft der Ablenkung des Lebens im Rahmen der Entwicklungsschritte jedes Menschen verlieren sie diesen allmählich. Erwachsene finden diesen Zugang nur schwer wieder. Sie brauchen häufig eine Anleitung von außen – außer sie wurden bereits als Kinder, beispielsweise durch spirituelle Eltern, bezüglich ihrer Wahrnehmung für die eigene Person geschult.

Dann haben sie Fähigkeiten, die anderen Menschen vorenthalten sind. Sie sehen nicht nur ihre Stärken, sondern haben das Vermögen die eigenen Schwächen in einen Wandel zu bringen.

Das beginnt bei kleinen Dingen wie etwa folgendem Verhaltensmuster: Ein Mensch reagiert mit negativen Kommentaren, wenn ein anderer Mensch in einer Aufgabe ein besonders gutes Ergebnis erzielt hat. Hieraus ergibt sich ein Muster, das der Betroffene auch in anderen aber vergleichbaren Situationen anwendet.

Ursächlich ist ein mangelndes Selbstwertgefühl und Neid. Diese beiden komplexen Inhalte sind Strukturen, die der Mensch in der Kindheit legt. Basis könnte Mobbing gewesen sein oder aber ein Elternhaus, in welchem ein anderes Kind stets bevorzugt wurde. Häufig fehlt den Betroffenen die Wahrnehmung für diesen inneren Prozess.

Mit Neuro-Linguistischem-Programmieren lassen sich diese Dinge nicht nur an die Oberfläche befördern. Betroffene erhalten auch Leitlinien, die ihnen bei der Bewältigung ungünstiger Verhaltensweisen und Muster helfen. Ungünstig deshalb, weil der Betroffene dabei negative Emotionen – wie etwa Wut, Aggression – empfindet. Ist der Blick für diese Situation geschärft, so bemüht sich das Gehirn auch weiterhin den eigenen Menschen, das eigene Wesen besser wahrzunehmen, es zu ergründen und von innerem Schmerz zu befreien. Das Training wie NL in der Gruppe ist die erste Möglichkeit zur Bewältigung dieser Themen.

Projektion im Bereich der Verhaltensmuster

Jeder Mensch hat eine bestimmte Intention. Ist diese Person ein Vorgesetzter oder ein Mitarbeiter mit erweiterten Rechten, so treibt er die gesamte Gruppe an. Das kann auf mehrere Arten erfolgen. Eine ist die Projektion. Bei der Projektion handelt es sich um die Übertragung bestimmter Emotionen und Einstellungen auf andere Personen.

Ein leistungsorientierter Mensch mit dem Wunsch nach Macht und Perfektion ist als Beispiel prädestiniert, denn er versucht genau diese Wünsche auf andere Menschen – hier seine Angestellten – zu übertragen. Er erzeugt einen gewissen Druck, um die Mitarbeiter zur Höchstleistung zu animieren. Diese fühlen sich in ihrer Freiheit eingeschränkt.

Auch im privaten Leben spielt die Projektion eine tragende Rolle. Ein gutes Beispiel ist jenes mit dem Neidfaktor. Einige Menschen fühlen sich gescheitert. Sie glauben, dass sie mehr hätten erreichen können. Dabei manifestiert sich eine unterdrückte Wut. Wird dieser Mensch mit einem anderen Menschen konfrontiert, der das von ihm selbst gewünschte Ziel erreichen will, dann versucht er ihm das Ziel auszureden – sofern er einen ungünstigen Umgang mit der Situation entwickelt hat.

Da dieses Verhalten die anderen Personen unter Umständen schädigt, ist hier zwingend eine Veränderung nötig. Gleiches gilt dann, wenn wir uns mit einem derartigen Verhalten selbst schädigen.

Auch hier bietet sich NLP als Training an. Weitaus passender ist jedoch die Verhaltenstherapie, die die eigene Person greifbar macht. Ein weiterer wichtiger unterstützender Faktor stellt für viele Menschen eine Selbsthilfegruppe oder die Beschäftigung mit spirituellen Themen dar. Was ein wenig nach Esoterik klingt, hilft durchaus dabei, die eigenen Verstrickungen aufzulösen, alles in den Wandel zu bringen.

Auch die Beschäftigung mit der Quantenphysik und der Quantenphilosophie unter Leitung des Wissenschaftlers Ulrich Warnke wirkt unterstützend und ist auch inhaltlich eine große Bereicherung.

Umgang mit Stressfaktoren

Mit dem kindlichen Eintritt in die Gesellschaft – also mit dem ersten Gang zum Kindergarten – beginnt eine völlig neue Welt. Jeder Tag ist plötzlich anders und wird beeinflusst von anderen Personen und zahlreichen Situationen. Schnell erkennen Kinder, dass sie zum Lernen angehalten sind. Es gilt bestimmte Fähigkeiten schnell zu entwickeln, um in die Schule eintreten zu können.

Das versetzt das Kind unter Stress. Im späteren Verlauf ergibt sich daraus ein gewisser Leidensdruck – vor allem dann, wenn das Kind scheinbar unüberwindbare Aufgaben erhält.

Dieser Stress wird für viele Menschen – Kinder wie Erwachsene – zunehmend zu einem Problem. Nicht selten mündet das in Burnout oder Missstimmungen. Stress lässt sich jedoch in den meisten Fällen nicht einfach minimieren, darum geht es nicht. Wichtiger ist die Sichtweise, also der Umgang mit dem Thema Stress. Lob für die Arbeit, positive Gedankenkonstrukte, die Fähigkeit sich etwas Gutes zu tun, das sind einige Maßnahmen zur Verringerung des Stresspegels.

Manchmal ist der Stressfaktor so hoch, dass diese Maßnahmen nur noch bedingt helfen. Dann ist Wachsamkeit gefragt. Wer sich in diesem Moment Hilfe sucht, der schafft es dem Stress erfolgreich Einhalt zu gebieten. Professionelle Personen wie Therapeuten, psychologische Heilpraktiker, Hypnosetrainer, NLP-Trainer oder Sozialpädagogen hören gerne zu und sind mit dem Thema vertraut.


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