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Scrum – ein Praxisbeispiel

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Scrum, Praxisbeispiel

Scrum zu erklären ist die eine Seite. Aber oftmals fällt es Ihnen leichter, Neues zu verstehen, wenn Sie es anhand eines Beispiels sehen. Es ist hilfreich zu wissen, wie Scrum in der Theorie funktioniert. Aber, wie ist das in der Praxis? Hierfür sehen Sie nachfolgend ein Praxisbeispiel mit Scrum.

Für Innovationsprojekte mit Scrum – ein Praxisbeispiel

In diesem Beispiel hat ein vierköpfiges Innovationsteam ein Scrum-Board. In diesem Board sind alle Projekte abgebildet. Jedes Projekt enthält ein Grundprinzip. Hierbei sind dies die Release Pläne und Grobpläne. Die Sprints erfolgen in einer Zeit von vier Wochen. In diesen vierwöchigen Sprints geschieht Folgendes:

Die Aufgaben werden heruntergebrochen – und zwar auf Arbeitspakete.

Zu beachten ist, dass die Arbeitspakete nicht länger als acht Stunden dauern dürfen. Die Arbeitspakete werden am Board festgehalten – und zwar auf Post-its. Auf diesem Board wird auch deren Status verfolgt. Die Post-its sind farbig markiert. So sehen die Teammitglieder, wer für welche Aufgabe verantwortlich ist. Hinter jedem Innovationsprojekt steht eine Anwendererzählung. In der Scrum-Sprache heißt diese Anwendererzählung User Story.

  • Damit Sie ein agiles Projekt steuern, ist die User Story die wichtigste Methode. Die User Story ist eine Softwareanforderung. Allerdings in der Alltagssprache formuliert. Grundsätzlich sollte diese Story vom Kunden geschrieben werden. Außerdem umfasst die User Story meist nicht mehr als zwei Sätze.

In diesem Praxisbeispiel sind potezielle Kunden somit von vornherein in das Projekt mit eingebunden. Zudem bekommen die Kunden das Ergebnis präsentiert. Dies erfolgt immer am Ende des Sprints. Das Feedback des Kunden wiederum fließt in das Projekt mit ein. Lead User spielen hierbei eine wichtige Rolle. So ist die Kundenorientierung sichergestellt. Und zwar in dem gesamten Verlauf des Projekts.

  • Lead User bedeutet trendführender Nutzer oder trendführender Kunde.

Meetings, die in dem Praxisbeispiel durchgeführt werden

Grundsätzlich ist zu sagen, dass die Meetings individuell gestaltet werden. Das hängt ganz von dem Team und dem Projekt ab. In diesem Praxisbeispiel von Scrum gibt es drei Meetings. Diese werden in festgelegten Abständen abgehalten. Welche Arten von Meetings das sind, wird Ihnen im Folgenden beschrieben:

Daily Standup

Dieses Meeting wird täglich abgehalten. In der Regel vor Arbeitsbeginn. Es dauert circa 15 Minuten. Das Team bespricht den Status der Arbeitspakete. Hierbei bekommt das Team Unterstützung. Und zwar vom Scrum Master.

Sprint-Meeting

Hier bespricht sich das Team einmal pro Woche. Dieses Meeting dient dazu, um eventuell Änderungen vorzunehmen.

Zwischensprint

Der Zwischensprint erfolgt alle zwei Wochen. Zum einen dient das Meeting der Präsentation der Ergebnisse, zum anderen, um die Ergebnisse zu analysieren.

Fazit

In diesem Praxisbeispiel mit Scrum sind die Vorteile gut erkennbar. Sie bewirken Flexibilität, Transparenz sowie Agilität, aber auch eine enge Zusammenarbeit. Mit diesen Vorteilen wird ein hoher Beitrag geleistet und zwar der Beitrag zum sicheren Innovationserfolg. Auf folgenden Vorteilen basiert dieser Projekterfolg:

  1. Durch die Visualisierung des Projekts entsteht Transparenz, aber auch durch die regelmäßige Abstimmung.
  2. Informationsaustausch: Hierdurch ist es möglich, die Aufgaben anderer zu übernehmen.
  3. Enge Zusammenarbeit
  4. Der Fokus liegt auf den Arbeitsweisen, aber auch auf der ständigen Verbesserung.
  5. Die Einbindung des Kunden – und zwar in das Projekt. Außerdem bietet die enge Kundenorientierung einen Vorteil.
  6. Die Mitarbeiter sind zufriedener, zum Beispiel durch die Art der Zusammenarbeit. Es gibt keine Hierarchie.

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