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So schreiben Sie die perfekte Betreffzeile

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Betreffzeile formulieren

Die meisten Menschen gehen davon aus, einfach eine Überschrift in der Betreffzeile reicht aus. Dem ist aber nicht so. Damit Ihre E-Mail auch wirklich geöffnet wird, ist eine gute Betreffzeile äußerst wichtig. Es gibt hierfür viele Tipps und Tricks. Aber damit Ihre Betreffzeile für andere interessant wird, ist eine gute Übersicht an Tipps hilfreich.

Die wichtigsten Punkte für eine gute Betreffzeile

Es gibt acht Punkte zu beachten, damit Sie eine perfekte Betreffzeile schreiben. Wenn Sie die im Folgenden aufgezählten Punkte einhalten, wird Ihre Betreffzeile perfekt:

  • Nehmen Sie sich Zeit beim Bestimmen Ihrer Betreffzeile.
  • Für eine gute Betreffzeile sind sechs bis zehn Wörter empfohlen bzw. 50 Zeichen.
  • Die Schlagwörter gehören an den Anfang.
  • Ein weiterer Tipp ist die Personalisierung Ihrer Betreffzeile.
  • Machen Sie den Empfänger neugierig; wählen Sie dabei nicht allzu allgemeine Formulierungen.
  • Wecken Sie ein Gefühl, dass Ihre E-Mail dringend ist.
  • Spam-Wörter sollten Sie vermeiden.
  • Wenn Sie die Wirkung Ihrer Betreffzeile fachgerecht beurteilen wollen, machen Sie den A/B-Test.

Diese acht Punkte werden Ihnen im Verlauf im Einzelnen erklärt. So werden die Öffnungsraten Ihrer E-Mails in jedem Fall steigen  – und dies führ zu besseren Conversions.

Zeit und Wortanzahl für eine gute Betreffzeile

Oftmals wird erst die Nachricht geschrieben. Zum Schluss wird noch schnell die Betreffzeile eingebaut – und dann weg mit der E-Mail. In der Regel steht dann ein Wort in der Betreffzeile. Da sagt aber grundsätzlich nicht viel aus. So besteht die Möglichkeit, dass diese E-Mail gar nicht geöffnet wird. Kümmern Sie sich immer zuerst um den Betreff. Dieser steht, bildlich gesprochen, an oberster Stelle in der „Nahrungskette“, also geben Sie der Betreffzeile auch die Zeit, die sie verdient.

Nicht immer ist die erste Idee die beste. Probieren Sie unterschiedliche Versionen für die Betreffzeile aus. Machen Sie sich Synonyme zunutze oder ändern Sie Formulierungen ab. Schauen Sie sich andere Newsletter an. Überlegen Sie, wann Sie der Meinung sind, eine E-Mail öffnen zu wollen. Fragen Sie andere Personen, beispielsweise Kollegen, welcher Betreff am besten gefällt.

Welche Länge ist optimal für Ihre Betreffzeile? Eine Ideale Länge gibt es im Grunde genommen nicht. Es steht aber fest, dass die Betreffzeile nicht zu lang sein sollte. Denn dadurch, dass die Zeile dann nicht vollständig angezeigt wird, bleibt die Aufmerksamkeit der Leser im schlimmsten Fall ganz aus. Es gibt eine Faustregel. Diese besagt, dass ein Betreff erfolgreich ist, wenn Sie sechs bis zehn Wörter verwenden. Diese setzen sich aus etwa 50 Zeichen zusammen.

Konzentrieren Sie sich also auf das Wesentliche. Dann sollte sich Ihre Betreffzeile positiv auswirken.

Schlagwörter und Personalisierung spielen in der Betreffzeile eine wichtige Rolle

Die Schlagwörter gehören an den Anfang; im besten Fall unter die ersten drei bis vier Wörter. Das hat zum Teil mit dem Zeitalter der mobilen Geräte etwas zu tun. Denn, die E-Mails müssen sich an die Display-Größe anpassen. Wird ein Web-Cient auf Ihrem Smartphone genutzt, werden Ihnen deutlich weniger Zeichen angezeigt. Darum ist es wichtig, das Schlagwort an den Anfang zu setzen, sodass dieses auch auf jedem Gerät zu sehen ist. Sieht Ihr Empfänger direkt die wichtigsten Informationen, erhöht dies Ihre Chance auf Öffnung Ihrer E-Mail.

Die Empfänger der E-Mail mit Namen anzusprechen ist ein sehr beliebtes Mittel von Spammern. Daher ist mit der Art der Personalisierung in Ihrer Betreffzeile vorsichtig umzugehen. Ist die Personalisierung zu plump, wirkt sich dies eventuell kontraproduktiv aus. Eine Personalisierung muss nicht unbedingt den Namen Ihres Empfängers enthalten. Folgende Möglichkeiten haben Sie, um eine gute Personalisierung aufzubauen:

Personalisierung nach Ortschaft, Alter, Kaufgewohnheiten oder Geschlecht

Spezialangebote z. B. für Frauen, die ein bestimmtes Produkt gekauft haben. Hierbei weisen Sie im Betreff auf weitere dazu passende Produkte hin. Diese Produkte kann die Empfängerin zum Spezialpreis erhalten.

Stellen Sie ein Angebot basierend auf Kundendaten zusammen. Bemerken Sie schon im Betreff, dass dieses Angebot speziell für ihn ausgesucht ist. Somit fällt nicht unbedingt auf, dass die E-Mail eine automatische Mail ist.

Die Personalisierung mit dem Namen des Empfängers sollten Sie nur dann nutzen, wenn die E-Mail allein für den Empfänger bestimmt ist. Bei Massen-Mails sollten Sie dies vermeiden.

Mit der Betreffzeile Neugierde wecken und Dringlichkeit darstellen

Wenden Sie sich schon in der Betreffzeile direkt an den Empfänger. Dies können Sie unter andrem dadurch erreichen, dass Sie eine Frage stellen. Denn Fragen motivieren zum Reagieren. Allerdings sollten Sie hierbei beachten, dass Sie nicht allzu persönliche Fragen stellen. Aber bleiben Sie dabei authentisch. Sind Sie zum Beispiel Reiseveranstalter, locken Sie in der Betreffzeile mit Angaben über eine Kreuzfahrt. Dann sollten Sie in Ihrem Angebot keine Reise in die Berge anbieten. Das macht Sie unglaubwürdig.

Stellen Sie die Vorteile für den Empfänger klar. Nichtssagende Betreffzeilen, wie etwa „Newsletter vom …“ sollten Sie vermeiden. Außerdem ist es wichtig, dass Sie keine Versprechungen machen, welche Sie am Ende doch nicht halten können. Seien Sie ehrlich. Sie dürfen Ihre Empfänger selbstverständlich locken. Aber sagen Sie in der Betreffzeile nicht alles sofort. Denn schließlich soll ja Ihre E-Mail gelesen werden.

Ein sehr alter Tipp aus dem Marketing ist, ein Gefühl der Dringlichkeit zu schaffen. Dies erhöht Ihre Chance, dass die Zielgruppe auf Ihr Angebot klickt. Wie Sie genau auf die Dringlichkeit hinweisen können, wird Ihnen im Folgenden aufgezeigt:

Weisen Sie schon in der Betreffzeile darauf hin, dass Ihr Angebot nur begrenzt gültig ist.

Zeigen Sie, dass das Angebot abläuft – und zwar schon bald.

Bemerken Sie, dass die Anzahl Ihrer angebotenen Artikel begrenzt ist.

Mit den Punkten fühlen sich Ihre Empfänger privilegiert, wenn sie das Angebot nutzen können. Sie bekommen das Gefühl, ein Schnäppchen gemacht zu haben, das eben nicht jeder bekommt.

Was Sie in Ihrer Betreffzeile vermeiden sollten

Spam-Wörter sollten Sie weitestgehend vermeiden. Denn landet Ihre E-Mail im Spam-Ordner, besteht die Möglichkeit, dass sie nie gelesen wird. Eine direkte Gruppierung aller Spam-Wörter gibt es nicht, aber es gibt eine Faustregel: Wörter, die mit Unentgeltlichkeit oder Reduktion etwas zu tun haben, gehören hierzu. Zu werberische Ausdrücke ebenso. Außerdem sollten Sie auf keinem Fall irgendwelche Medikamente erwähnen. Auch unsittliche Wörter sind zu vermeiden.

Sie haben die Möglichkeit, Ihre Betreffzeile auf Spam-Probleme zu prüfen. Viele Newsletter-Tools haben den Spam-Test schon enthalten, und zwar in dem Funktionsumfang. Sie sollten sich aber nicht vollends auf den Spam-Test verlassen. Denn immerhin bringen auch Erotik- oder Pharmaunternehmen Mails in den regulären Posteingang. Aber eine Hilfe ist der Spam-Test in jedem Fall.

Es gibt ein sehr praktisches Tool: den A/B-Test. Hiermit haben Sie die Möglichkeit sicherzustellen, dass Sie sich für die richtige Variante entscheiden. Dies gilt vor allem dann, wenn Sie sich eben nicht entscheiden können. Mit diesem Tool werden zwei Versionen Ihrer Betreffzeile an zwei kleine Empfängergruppen geleitet. Es dauert eine Weile, aber Sie sehen dann, welche der Versionen erfolgreicher ist. Diese senden Sie dann an die restlichen Empfänger. Dies funktioniert aber nicht nur mit dem Inhalt Ihrer Betreffzeile. Sie haben in dem Tool die Möglichkeit, auch Ihre E-Mail zu prüfen.

Was Sie außerdem beachten sollten

Geben Sie sich als Freund aus. Allerdings in Form einer freundschaftlichen E-Mail. Zum Beispiel lassen Sie einfach mal die Groß- und Kleinschreibung in der Betreffzeile außer Acht. Das wirkt unprofessionell? Sicher. Aber es funktioniert. Solche Mails werden häufiger geöffnet. In der Mail an sich gehen Sie mit Humor auf Ihren Trick ein. So werden Sie gewinnen.

Vermeiden Sie es, als aufdringlicher Verkäufer dazustehen. Sicher möchten Sie Ihr Angebot unter die Leute bringen. Aber hierbei ist es wichtig, das Sie Ihre Kunden in dem Betreff behutsam auf den Inhalt der Mail hinweisen. Zeigen Sie auf, wie die Empfänger profitieren.

Verwenden Sie Listicles. Dieser Ausdruck wird aus List und Artikel zusammengesetzt. Diese Listicles sind sehr einfach zu lesen. Darum sind sie auch so erfolgreich. Wie Listicles aussehen? Hier ein paar Beispiele:

10 Gründe für …

32 Tipps um …

8 Tricks für …

Wertschätzung bringt immer Erfolg mit sich. Bedanken Sie sich in Ihrer Betreffzeile – aber nicht grundlos! Hierbei sollte es einen Zusammenhang geben. Zum Beispiel mit einem Ereignis, das nicht allzu lange her ist. Somit zeigen Sie dem Empfänger, dass Sie es ernst meinen und nicht nur auf sein Geld aus sind.

Symbole werden in der Regel vermieden. Dabei ziehen sie die Aufmerksamkeit der Leser auf sich. Nutzen auch Sie Symbole. Somit bestärken Sie Ihren Betreff. Sie können auch Wörter komplett durch Symbole ersetzen. Hierdurch nutzen Sie weniger Zeichen und haben mehr Platz. Allerdings sollten Sie mit den Symbolen nicht übertreiben. Das kann schnell kitschig und billig wirken.

Fazit

Die perfekte Betreffzeile zu schreiben ist gar nicht so schwer. Wenn Sie sich an die Regeln halten und verschiedene Strategien ausprobieren, wird Ihre E-Mail ganz sicher geöffnet werden. Wagen Sie etwas und seien Sie ruhig ein wenig originell. Schauen Sie einmal über den Tellerrand hinaus. Grenzen Sie sich von der Allgemeinheit ab. An eines müssen Sie aber immer denken: Verbessern können Sie sich immer!


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