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Wie BGM die Leistungsfähigkeit Ihrer Mitarbeiter steigert

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Leistungsfähigkeit

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) bringt eine lange Reihe von Vorteilen für ein Unternehmen sowie seine Angestellten mit sich. Besonders ausschlaggebend und daher näher zu betrachten ist dabei die positive Auswirkung eines vorhandenen BGM auf die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter.

Doch inwiefern ist die Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern überhaupt von großer Bedeutung?

Um die Frage nach der Leistungsfähigkeit zu beantworten, sollte sich bewusst gemacht werden, dass ein noch so erfolgreiches und einflussreiches Unternehmen lediglich so gut ist wie die Menschen, die für es arbeiten. In anderen Worten: Die Leistungsfähigkeit eines jeden Mitarbeiters steht schlussendlich im direkten Verhältnis zum Erfolg eines Betriebes.

Es ist selbsterklärend, dass dort, wo Potenziale voll ausgeschöpft werden, Gehälter gut investiert sind. Denn wo leistungsstark gearbeitet wird, werden Prozesse schnell und effizient abgewickelt, Lösungen aktiv gesucht und gefunden, Ergebnisse fristgerecht erzielt und damit auch Umsätze gemacht.

Umgekehrt führen dementsprechend weniger leistungsstarke Mitarbeiter zu nicht zufriedenstellenden und gar verspäteten Ergebnissen. Zudem kommt es zu frustrierten Kunden und für ein Unternehmen zu klaren, wirtschaftlichen Nachteilen. So zum Beispiel dadurch, dass man infolgedessen automatisch mehr Personal benötigt, um die schlechteren Leistungen auszugleichen und Prozesse zu beschleunigen.

Kurz: Leistungsfähige Mitarbeiter bedeuten die Manpower, die Ihren Betrieb antreibt.

Das Verhältnis vom Gesundheitszustand zur Leistungsfähigkeit

Betriebliches Gesundheitsmanagement ist ein explizit darauf abgestimmter Prozess, die Mitarbeitergesundheit und Leistungsfähigkeit dauerhaft und effektiv zu gewährleisten. Dies geschieht vor allem durch das Angebot gesundheitsfördernder Maßnahmen.

Warum dies so wichtig ist, wird klar, wenn man sich den direkten Zusammenhang zwischen dem gesundheitlichen Zustand der Mitarbeiter und deren Leistungsfähigkeit näher vor Augen führt. Zunächst einmal kann zwischen psychischen Auswirkungen auf die Arbeit auf der einen und physischen Auswirkungen auf der anderen Seite differenziert werden.

Die psychische Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter

Zu den psychischen Effekten gehört, dass ein kranker Angestellter, der dennoch zur Arbeit kommt, unter Umständen das Betriebsklima negativ beeinflussen kann. So etwa, wenn Kollegen sich durch dessen Anwesenheit unter Druck gesetzt fühlen, im eigenen Krankheitsfall ebenfalls Präsenz am Arbeitsplatz zu zeigen. Und gemäß einer Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin sowie des Bundesinstituts für Berufsbildung aus dem Jahre 2012 ist es tatsächlich so, dass die Hälfte aller berufstätigen Menschen krank zur Arbeit erscheinen.

Zur schlechteren Arbeitsatmosphäre trägt auch bei, wenn der Erkrankte durch seine automatisch eigene negative Gemütslage seine Mitarbeiter – wenn auch ungewollt – psychisch beeinflusst. Eine nur schwerfällig und schlecht gelaunt arbeitende Person kann damit einen Schneeballeffekt hinsichtlich eines verdorbenen Arbeitsklimas auslösen und damit die Leistungsfähigkeit gleich mehrerer Mitarbeiter negativ beeinflussen.

Die allgemeine Produktivität setzt sich folglich herab. Vor allem der Erkrankte selbst leidet an einem Motivationsverlust. Durch die eigene Unfähigkeit, seine Aufgaben ordnungsgemäß auszuführen, ist auch der Ehrgeiz hinsichtlich weiterer Projekte deutlich heruntergeschraubt. Am Ende leidet als Resultat die Firma.

Physische Erkrankungen in einem Betrieb

Auf der anderen Seite wirken sich die physischen Effekte so aus, dass man Krankheiten oft nicht auskuriert. Daraus ergibt sich, dass sie in nicht seltenen Fällen chronisch werden oder immer wiederkehren. Die Erkrankung als Einzelfall oder sich ständig wiederholendes Ereignis führt jedenfalls zu Fehlzeiten und Personalausfällen.

Oft hat dies zur Folge, dass Kollegen den Leistungsausfall des nicht anwesenden Mitarbeiters durch eine eigene größere Menge an Arbeit kompensieren müssen. Es wird also länger und härter gearbeitet, um die verlorene Manpower auszugleichen. Hieraus entsteht schnell folgender Teufelskreis. Die Betroffenen wiederum erkranken selbst. Denn übermäßiger Stress durch Leistungs- und Zeitdruck strapaziert erwiesenermaßen das Immunsystem. Auch Burnouts sind dabei nicht auszuschließen. Zahlreiche Langzeitausfälle sind hierbei schnell die Folge.

Wie kann ein implementiertes BGM in Ihrem Unternehmen die Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern beeinflussen?

Gesündere Mitarbeiter sind gleichbedeutend mit leistungsstärkeren Mitarbeitern. Ein BGM hat zum Ziel, individuelle Maßnahmen zur Gesundheitsförderung aktiv anzubieten und durchzuführen. Wird die Gesundheit durch das Unternehmen gefördert, steigt die Motivation der Arbeitnehmer. Sie fühlen sich vom Arbeitgeber geschätzt und anerkannt; das eigene Wohlergehen wird von der Firma ernst genommen.

Dadurch steigert sich das Zugehörigkeitsgefühl der Mitarbeiter, denn subjektiv wird eine Balance zwischen dem Geben und Nehmen innerhalb beider Parteien empfunden. Nur logisch ist der Eintritt der Folge, dass sich eine ausgeprägte Loyalität zum Unternehmen verankert. Unterm Strich bedeutet das vor allem eins: Ihr Mitarbeiter arbeitet motivierter, ehrgeiziger und leistungsfähiger.

Welche Maßnahmen im Rahmen vom BGM dienen der Leistungssteigerung?

Hierbei gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten. Zusätzlich zur ohnehin gesetzlich verankerten Einhaltung von rechtlichen Arbeitsschutzbestimmungen, welche die Gesundheit und Unfallfreiheit der Mitarbeiter sichern, steht einem Unternehmen jede Menge freiwillig angebotener Maßnahmen offen. Solche Aktivitäten können zum Beispiel einzelne Kurse und Seminare sein. Dabei kann es sich um Yoga-Kurse und Sportübungen handeln. Damit fördert man die Beweglichkeit und beugt vor allem den in Büros oft vorkommenden Rückenbeschwerden vor.

Stress als Krankheitsfaktor und Auslöser kann man etwa im Rahmen von Meditationskursen abbauen und eine Möglichkeit bieten, die eigene Batterie wieder aufzuladen. In vielen jungen Start-up-Unternehmen sorgen auch speziell eingesetzte Stressbeauftragte in Pausen für positive Emotionen durch ein offenes Ohr für Gespräche, das Animieren zu Aktivitäten wie Tischtennis oder Kicker.

Auch das Anbieten von vergünstigten oder kostenfreien Massagen ist eine gute Möglichkeit. Denn dort, wo ein Akku voll aufgeladen ist, laufen auch technische Geräte auf Höchstleistung. Die Implementierung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements kann im gleichen Maß wesentlich dazu beitragen, dass Ihre Mitarbeiter ihre Höchstleistung erbringen.

Durch ein strukturiertes, koordiniertes Konzept zur Mitarbeitergesundheit erhalten Sie die Leistungsfähigkeit Ihres Personals durch präventive Maßnahmen und investieren damit in eine langfristige Lösung. Ebenfalls gut denkbar sind Mitarbeiterbefragungen zur Zufriedenheit. Auch hierdurch können Maßnahmen ergriffen werden, um diese zu erhöhen. Als Resultat solcher Befragungen ist unter Umständen das Ermöglichen aktiverer Mitarbeiterbeteiligung in den Arbeitsabläufen angemessen. Mithilfe der Umfragen sowie Briefings und Schulungen werden die Arbeitsorganisation und Konditionen zusätzlich verbessert und vor allem persönliche Kompetenzen gestärkt. All das hat zur Folge, dass sich die Arbeitsbewältigung erhöht. Potenziale werden so erkannt und voll ausgeschöpft.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass Betriebliches Gesundheitsmanagement all die Faktoren berücksichtigt und effektiv managt, welche alle zusammenfließen und bestimmen: „Wie leistungsstark sind Ihre Mitarbeiter?“

Mit einem BGM ergreifen Sie sinnvolle Maßnahmen zur Steigerung der Leistungsfähigkeit Ihrer Mitarbeiter. Als Unternehmen wissen Sie, dass Sie tatsächlich die Möglichkeit nutzen, all das zu beeinflussen, worauf Sie in Sachen Leistungsfähigkeit Ihrer Mitarbeiter auch wirklich einwirken können.


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