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Die perfekten Tools und Methoden für erfolgreiche Coaches

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erfolgreiche Coaches

Methoden und Tools sowie spezielle Techniken definieren das Werkzeug von einem professionellen Coach. Erfolgreiche Coaches wissen damit umzugehen und sie so gezielt einzusetzen, dass bestmögliche Lösungswege gefunden werden, welche den Klienten an seine gewünschte Zielsetzung heranführen und für Nachhaltigkeit in der praktischen Umsetzung sorgen. Mit den Werkzeugen ist der Coach auch in der Lage Hürden im Prozess zu meistern und sein vorhandenes Potenzial auch effektiv abzurufen und zu entfalten. Näher beleuchtet werden 11 Werkzeuge, die erfolgreiche Coaches einsetzen.

1. Die 5-Minuten Sitzungsvorbereitung nutzen erfolgreiche Coaches

Hier bedient sich der Coach einem einfachen, aber sehr wirkungsvollen Tool. Er befragt den Klienten vor der Folgesitzung zur letzten Begegnung, findet so heraus welche Prioritäten der Klient für sich gesetzt, was ihm besonderes beschäftigt. Mit solch einer 5-Minuten-Sitzungsvorbereitung kann der Coach die nächste Zusammenkunft effektiver planen und dabei konkret auf die Bedürfnisse des Klienten eingehen. Im Tool sind die Fragen dazu enthalten, binnen fünf Minuten sind sie abgerufen.

2. Mit der SMART Methode werden Ziele definiert

Auf die SMART Methode greifen erfolgreiche Coaches gern zurück, denn hier geht es darum die Ziele inklusive der Zwischenetappen klar zu definieren. Aus einer allgemeinen Formulierung wird eine konkrete Aufgabenstellung als Lösungsansatz. Dabei verwendet man SMART als Wort-Akronym, und steht für spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert, im englischen Sprachgebrauch verwendet man dafür die Wörter und Adjektive specific, measurable, attainable, relevant und time-based.

3. Return-of-Invest – Erkenntnisse der abgelaufenen Sitzung

Welchen Wert, welchen Nutzen die gerade zu Ende gegangene Sitzung für den Klienten gebracht hat, das erfährt der Coach, in dem er sich dem Return-of-Invest Werkzeug widmet. Hier geht es darum, dass der Klient die aus seiner Sicht wichtigsten Erkenntnisse aus der abgelaufenen Sitzung direkt nach dem Sitzungsende notiert und dem Coach überreicht. Zur Erleichterung kann der Coach auch gezielt Frage stellen. Aus den Antworten ziehen erfolgreiche Coaches entsprechende Rückschlüsse, die in die Vorbereitung der nächsten Sitzung einfließen. Auf diese Weise lassen sich auch  eventuelle Missverständnisse schon im Ansatz aus der Welt schaffen.

4. Die offene Fragetechnik

Jeder Coach ist bestrebt, so viele Informationen wie nur möglich vom Klienten zu bekommen. Das gelingt sehr gut mit offenen Fragen. Hier kann sich der Betreuer einem Tool mit vielen solcher Fragen widmen und sie nutzbringend verwenden. Diese Art der Fragen locken erfahrungsgemäß die wahren Kerngedanken aus dem Klient heraus.

5. Schreiben als Anti-Stressmittel

Neben dem Gespräch sorgt parallel die schriftliche Form dafür, die Thematik zu verstärken und konkretisieren. Im Zusammenspiel von Coach und Klient ist die schriftliche Formulierung ein wichtiges Mittel um erzielte Fortschritte so wahrzunehmen, dass sie sich auch auf die eigenen Gedanken übertragen können. Schreiben dauert länger als Worte auszusprechen, das trägt im positiven Sinn zum Stressabbau bei, gleichzeitig wird erfahrungsgemäß sogar die Stimmung verbessert. Solch einen emotionalen Schub richtig genutzt, wird den Erfolg einer Sitzung nachhaltig steigern. Denn davon werden auch die weiteren Sitzungen beeinflusst.

6. Durchatmen und fokussieren

Eine einfache Technik, die erfolgreiche Coaches gern nutzen, ist das Innehalten unmittelbar vor der Sitzung. Hier erfolgt ein entspanntes Durchatmen, wobei die Augen für kurze Zeit geschlossen bleiben. Man versucht dadurch, jedwede Gedanken außerhalb der kommenden Sitzung auszublenden. Auf diese Weise kann der Coach voll auf den Klienten fokussiert die Sitzung beginnen. Mit dieser Konzentration geht man einen wichtigen Schritt in Richtung Vertrauensaufbau, der Klient spürt das Interesse und öffnet ich selber für eine respektvolle Beziehung zum Coach.

7. Fragebögen für das richtige Feedback

Mit vorbereiteten Fragebögen und ähnlichen Tools ermuntert man den Klient dazu, ein entsprechendes Feedback zur abgelaufenen Sitzung zu geben. Der Coach kann dadurch Rückschlüsse auf seine Effektivität ziehen. Diese Informationen spielen in der Planung der darauffolgenden Sitzung eine wichtige Rolle, die Zielstellung wird dabei nicht angetastet, möglich ist aber eine Anpassung des Weges dazu.

8. Erfolgreiche Coaches führen eines Fortschritts-Tagebuchs

Erfolgreiche Coaches führen in ihren Sitzungen ein Fortschritts-Tagebuch ein, das in etwa einem Feedback gleich kommt und den Klienten die Möglichkeit gibt, ihre Beobachtungen, Gedanken und emotionalen Gefühle mit dem Coach zu teilen. Mit solch einem Buch bekommt der Klient das sehr angenehme Gefühl, dass man ihm zuhört. Auch hat er das Gefühl, dass man seine Gedanken aufnimmt und verarbeitet. Hier können auch Erkenntnisse zum Vorschein kommen, die in der Sitzung gar keine Rolle gespielt haben und untergegangen sind.

9. Übungen zwischen den Sitzungen

Coaching Übungen zwischen den Sitzungen sorgen dafür, dass der Klient fokussiert bleibt, die letzte Sitzung noch einmal Revue passieren lässt und Denkanstöße wieder aufnimmt und sie trainiert. Die Inhalte werden in den Übungen aufgefrischt und versetzen den Klienten in die Lage die gewonnenen Ideen in der Praxis angepasst, teilweise verändert umzusetzen. Diese Übungen sind eine Art Hausaufgaben, die mit Enddatum auch verbindlich werden.

10. Mit der GROW Methode für Struktur sorgen

Die GROW Methode zeigt die Stufen auf, die dem gesamten Sitzungsumfang zum Erreichen der Zielsetzung eine effektive Struktur verleihen. „G“ steht für Goal, dem Ziel in seiner klar formulierten Definition. Erfolgreiche Coaches verknüpfen diese Stufe gern mit der SMART Methode. Der nächste Buchstabe „R“ steht für die Realität, die Auskunft darüber gibt, auf welchem Stand sich der Klient gerade befindet, wie weit oder wie nah er am Ziel ist. Das „O“ steht für Optionen, hier geht es um die Hürden, die auf dem Weg zum Ziel zu überwinden sind. Schließlich sucht man beim „W“ wie „will“ nach den konkreten nächsten Schritten, die den Klienten wieder ein Stück näher zum Ziel bringen.

11. Die geteilte To-Do Liste als schriftliche Verbindlichkeit

Das mündliche Gespräch mit seinen Formulierungen bildet die Basis für das Entstehen der geteilte To-Do Liste. Es geht hier nicht um ein Kontrollmittel, sondern um die Förderung der praktischen Umsetzung. Eine solche Liste zeigt in schriftlicher Form die nächsten Schritte an. Auch sieht man daraus, was schon erfüllt ist und was bisher auf der Strecke blieb. Man versetzt den Coach in die Lage, neue Prioritäten zu setzen, wenn es erforderlich und zielführend ist. Er erkennt auch, wo der Klient Schwierigkeiten hat, im Umkehrschluss können auch kleine Fortschritt bewusster erkannt und wahrgenommen werden. Ein Erfolgserlebnis zwischendurch, auch wenn es nur einen sehr kleinen Rahmen hat, ist vom psychologischen Effekt her eminent wertvoll.


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