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E-Learning- und Schulungs-Methoden im direkten Vergleich

© Tatjana Balzer/Fotolia
E-Learning- und Schulungs-Methoden

Der Erfolg einer Mitarbeiterschulung steht und fällt selbstverständlich mit der Effizienz und der Qualität des vermittelten Wissens. Diese ist daran gemessen, wie es den Schulungsteilnehmern gelingt, ihr neues Know-how auch in der Praxis anzuwenden und umzusetzen. Wenn man aber E-Learning- und Schulungs-Methoden der klassischen Art miteinander vergleicht, spielt auch der zeitliche Faktor eine wichtige Rolle.

Unbestritten sind die Vorteile der digitalen Einflussnahme auf die Durchführung einer Mitarbeiterschulung. Die Frage ist, wie aufwendig sind die verschiedenen E-Learning-Methoden hinsichtlich Vorbereitung und Durchführung? In welchem Verhältnis steht der Zeitfaktor hier zur klassischen Schulungsart? Dabei geht es letztlich darum, wie schnell die Mitarbeiter den neuen Stoff, das Programm, das Produkt oder den Vertriebsmechanismus aufnehmen, verstehen und umsetzen können. Dabei kommt der vermittelnden Person eine entscheide Bedeutung zu.

Ein Vergleich von E-Learning- und Schulungs-Methoden zeigt auf

Es ist gleichgültig, ob der Schulungsleiter aus dem internen oder externen Bereich kommt. Seine fachliche Kompetenz und seine Fähigkeit, fachliches Wissen effizient vermitteln zu können sowie jeden Teilnehmer zu erreichen, sind wichtige Aspekte im Zeitmanagement.

Für einen fairen Vergleich von E-Learning- und Schulungs-Methoden braucht man in der Vorstellung eine gemeinsame Ausgangsbasis. Eine Möglichkeit dafür ist die Betrachtung von einem Unternehmen mit der gleichen Anzahl an Vertriebsmitarbeitern, die an einer Schulung teilnehmen, welche eine Markt einführende Produktneuvorstellung zum Inhalt hat.

Die klassische Präsenzschulung

Für viele Themen ist die klassische Präsenzschulung nach wie vor eine Methode, die von vielen Unternehmen organisiert und praktiziert wird. Das große Manko: Die Vorbereitung wie auch die Durchführung nehmen sehr viel Zeit in Anspruch. Es beginnt damit, dass das Unternehmen sich einen geeigneten Coach dafür aussucht. Dieser muss sich natürlich erst einmal mit dem Thema, sprich dem Produkt, bis ins Detail vertraut machen.

Zusätzlich benötigt man Schulungsmaterial. Für das Zusammenstellen ist ebenfalls einiges an Zeit und Personalaufwand einzuplanen. Dann sind die Schulungstermine anzusetzen. Der Zeitfaktor der Durchführung der Schulung ist abhängig von der Anzahl der Teilnehmer. Wenn man 500 Vertriebsmitarbeiter schulen möchte, die Gruppengröße etwa 25 Teilnehmer umfassen soll bei einer Schulungsdauer von etwa zwei Stunden, dann dauert es ungefähr 10 Tage bis alle Mitarbeiter mit dem neuen Produkt vertraut sind. Da sind Erkrankungen nicht einmal eingerechnet. Sind diese 10 Tage positiv oder eher negativ zu bewerten? Das wird sich nun im Vergleich von E-Learning- und Schulungs-Methoden herausstellen.

Das web-based Training

Wenn man eine große Anzahl von Vertriebsmitarbeitern schult, spricht auf den ersten Blick der Vergleich von E-Learning- und Schulungs-Methoden klar für die E-Learning-Methodik. Doch wie verhält es sich dabei mit dem Faktor Zeit? Um eine Aussage darüber zu erhalten, nimmt man die web-based Schulung einmal näher unter die Lupe. Diese Methode setzen heute viele Unternehmen ein. Dabei geht es darum, den Schulungsteilnehmern programmierte Lerneinheiten so zur Verfügung zu stellen, dass man das Verständnis und das Wissen über das neue Produkt auf digitalem Weg inklusive grafischer Oberflächen bekommt.

Klingt zunächst nach einer hohen Schulungseffizienz, sie hat aber ihren Preis und zwar im Faktor Zeit. Denn die Erstellung der Unterlagen erfordern schon einen erheblichen Aufwand, auch weil nicht das Unternehmen selbst, sondern externe E-Learning Spezialisten diese Lerneinheiten gestalten. Das bedeutet, dass diese externen Experten erst vom Unternehmen gebrieft werden müssen, damit zunächst einmal ein Konzept entstehen kann. Je nach vorhandener Kapazität dauert es dann im Minimum etwa vier Wochen bis die Module fertiggestellt sind und die Vertriebsmitarbeiter damit geschult werden können. Vom reinen Zeitfaktor zeugt der Vergleich von E-Learning- und Schulungs-Methoden schon ein überraschendes Zwischenergebnis.

Webmeetings und Webinare

Wie aber wirkt sich der Vergleich von E-Learning- und Schulungs-Methoden aus, wenn das Unternehmen auf die externe Komponente verzichtet und das Produktmanagement die Schulung der eigenen Vertriebsmitarbeiter selbst in die Hand nimmt? Diese Schulungsform per Webmeeting oder Webinar verknüpft die klassische Schulungsmethode mit den modernen Web-Möglichkeiten. Durch die gruppenweise Schulung, die Vorbereitungszeit und die notwendigen Wiederholungen kann man letztlich moderner schulen. Der Zeitfaktor unterschiedet sich allerdings nicht wesentlich von der klassischen Präsenzschulung, zumal der Produktmanager normalerweise für ganz andere Aufgaben im Unternehmen vorgesehen ist. Diese sind zu verteilen oder bleiben einfach liegen.

Videoschulungen

Dass der Vergleich von E-Learning- und Schulungs-Methoden letztlich dennoch eindeutig für die E-Learning Methoden ausfällt, liegt daran, dass dieses Seite noch einen entscheidenden Trumpf aus dem Ärmel ziehen kann. Mit Videoschulungen können Unternehmen auf eine moderne Schulungsform zugreifen, die hinsichtlich des Zeitfaktors einen unschlagbaren Vorteil bietet. Binnen 24 Stunden kann man die Schulung von der Konzeption bis zur Aufzeichnung vorbereiten.

Das Ganze geschieht dabei sogar auf unkomplizierte Art und Weise ohne großen Aufwand. Wenn der Produktmanager die Erklärung für das neue Produkt in die Kamera spricht, muss er die Unterlagen dazu nicht erst noch anfertigen oder anfertigen lassen, denn er hat im Vorfeld dieses Produkt ohnehin schon firmenintern vorgestellt und kann die Präsentation 1:1 für die Schulung verwenden. Hinzu kommt, dass die direkte Ansprache des Managers bei den Vertriebsmitarbeitern authentisch ankommt. Jeder Schulungsteilnehmer erhält per Video binnen kurzer Zeit das Wissen vermittelt, um das neue Produkt erfolgreich zu vertreiben.

Fazit

Nicht immer sind Inhalte in digitaler Form auch wirklich schneller vermittelt als dies bei den klassischen Schulungen der Fall ist. Bei einigen Methoden, die mithilfe der digitalen Medien gestaltet werden, wird ein hoher Aufwand in der Vorbereitung benötigt. Teilweise ist dieser sogar höher, als bei der klassischen Schulungsart. Auch spielt es eine Rolle, ob sich das Unternehmen für einen externen Schulungsleiter entscheidet oder ob man interne Lösungen findet. Klar ist, ein externer Schulungsexperte weiß zwar, wie er eine Schulung durchführt, auf welche Eckpunkte er achten muss, doch braucht er eine mitunter beträchtliche Zeitspanne, um sich in die fachliche Materie einzuarbeiten.

Wenn das Unternehmen gefordert ist, eine schnelle Schulungslösung zu finden, damit die Mitarbeiter auch zügig das Wissen umsetzen können, dann sollte man prüfen, inwieweit eine interne Videoschulung durchführbar ist. Solch eine Schulung lässt sich sowohl in andere E-Learning- wie klassische Schulungsmethoden einbauen, sie ist aber auch als reine Videoschulung empfehlenswert. Die direkte Ansprache aus dem Management der Firma hinterlässt erfahrungsgemäß eine optimale Wirkung bei den Schulungsteilnehmern.


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