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Datenanalyse – Welche Daten dürfen Mitarbeiter analysieren?

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Datenanalyse

In den Medien machen viele neue Begriffe wie Datenanalyse, Data Science oder Big Data die Runde. Sie haben eine wichtige Bedeutung für Unternehmen. Bei jeder Transaktion oder der Nutzung von Online-Diensten werden Daten generiert, die immer besser genutzt werden können.

Data Analytics macht es möglich, große Datenmengen aus unterschiedlichen Quellen zusammenzuführen, zu analysieren und auszuwerten.

Die Bedeutung der Datenanalyse

Die Bedeutung der Datenanalyse hat mit der Verbreitung der Computer begonnen. Die damit verbundene Steigerung der Rechenleistung wirft mit Einführung der EU-Datenschutzgrundverordnung DSGVO die Frage auf, welche Daten von Mitarbeitern analysiert werden dürfen.

Die Leistungsfähigkeit der Hard- und Software hat sich enorm gesteigert. Das Internet bietet frei verfügbare Quellen und sorgt für eine Ausweitung der Digitalisierung auf unterschiedliche Lebensbereiche. Das führt dazu, dass uns eine fast unendliche Menge an Daten zur Verfügung steht.

Citizen Data Scientists zur Datenanalyse

Die Datenanalyse ist bisher geprägt von komplexen Auswertungstools und wenigen Spezialisten. Diese sind damit befasst, die richtigen Daten zu suchen, zusammenzuführen und auszuwerten. Sie müssen die richtigen Schlüsse aus der Datenmenge ziehen und Vorgesetzten zur Entscheidungsfindung vorlegen.

Vor allem große Unternehmen optimieren die geschäftlichen Abläufe mit vielfältigen Daten. Einige Unternehmen etwa untersuchen die Verkaufsdaten ihrer Produkte anhand Kriterien wie Modell, Farbe und Größe. Sie berücksichtigen auch das Surfverhalten der User und nutzen Marketingaktivitäten.

So kann ein Unternehmen etwa der Modebranche die Zusammenarbeit mit Zulieferern und die Produktion optimieren. Mit geeigneten Marketing-Maßnahmen ist eine Reaktion auf eine sinkende oder zunehmende Nachfrage möglich. Zudem spart es Zeit und Geld.

Datenspezialisten kommen jedoch schnell an ihre Grenzen. Immer mehr Bereiche in Unternehmen generieren immer mehr Daten mit Erkenntnispotenzial. Außerdem hat nicht jedes Unternehmen die Kapazität, hoch qualifizierte Analysten einzustellen. Deswegen ist die beste Lösung Self-Service-Angebote anzuschauen.

Mit einer Software können Daten aus verschiedenen Quellen und Formaten zusammengeführt und ausgewertet werden. Diese Mitarbeiter analysieren die Daten, programmieren aber nicht selbst. Sie werden Citizen Data Scientists genannt.

Datenanalyse immer wichtiger

Die Datenanalyse wird für Unternehmen also immer wichtiger. Aber wie sieht es mit dem Datenschutz aus? Unternehmen stehen vor der Herausforderung, qualifiziertes Personal zur Datenanalyse zu finden. Die Vielzahl der Daten ist eine weitere Herausforderung.

Big Data und große Speicherkapazitäten ermöglichen mehr Informationen. Datenbanken sind zudem fachgerecht und datenschutzkonform zu pflegen und zu schützen.

Mitarbeiter dürfen die Datenbanken nur gemäß der Datenschutzrichtlinien der DSGVO nutzen. Das bedeutet auch, dass Mitarbeiter lernen müssen, automatisierte Abläufe zur Datenanalyse einzusetzen. Anhand der Analyseberichte sind dann die richtigen Entscheidungen zu treffen. So können Unternehmen effizienter arbeiten.

Für Unternehmen gilt: Je mehr Mitarbeiter fähig sind, Daten zu analysieren, desto besser.

Und genau hier liegt das Problem. Viele Mitarbeiter wissen nicht, welche Daten sie analysieren dürfen. Die Datenschutzgrundverordnung besagt, dass Unternehmen offenlegen müssen, welche Mitarbeiter mit personenbezogenen Daten arbeiten.

Die Mitarbeiter dürfen also nur die personenbezogenen Daten nutzen, die für ihren Bereich relevant und erforderlich sind.


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