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Betriebsrente: Ist eine betriebliche Altersvorsorge sinnvoll oder nicht?

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betriebsrente, Altersvorsorge

Eine Betriebsrente bzw. betriebliche Altersvorsorge bietet Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen Vorteile. Über eine betriebliche Altersvorsorge bekommt der Arbeitnehmer bei Berufsunfähigkeit bzw. bei Eintritt ins Rentenalter zusätzliche Zahlungen, die vom Arbeitgeber indiziert wurden.

Wissenswert: Die betriebliche Altersabsicherung (Betriebsrente) steht allen Mitarbeitern einer Firma zur Verfügung. Sie bedeutet für den Arbeitgeber nicht nur Kosten, sondern bringt auch sozialversicherungsrechtliche und steuerliche Vorteile mit sich. Die Folge ist eine deutliche Reduzierung der Lohnnebenkosten!

Was sagt der Gesetzgeber zur betrieblichen Altersvorsorge?

Seit sechzehn Jahren, genauer seit 2002, sind Arbeitgeber dazu verpflichtet, ihren Arbeitnehmern eine betriebliche Altersvorsorge beziehungsweise Betriebsrente anzubieten, und wenn auch nur in Form einer sogenannten Entgeltumwandlung. Bei der Entgeltumwandlung wird ein Teil des Bruttobetrags direkt in eine beliebige Form der Altersvorsorge eingezahlt.

Wichtig: Um welche Art der betrieblichen Altersvorsorge es sich handelt, liegt allein im Ermessen des Arbeitgebers. Allerdings nur dann, wenn keine tarifvertraglichen Vereinbarungen getroffen wurden.

Betriebsrente: Die Informationspflicht des Arbeitgebers

Seitens des Gesetzgebers ist der Arbeitgeber nicht nur zum Anbieten einer betrieblichen Altersvorsorge verpflichtet, er muss seine Arbeitnehmer auch umfassend über die entsprechenden Möglichkeiten informieren. Eine gute Gelegenheit hierfür ist zum Beispiel eine Betriebsversammlung oder gar das Einstellungsgespräch.

Wichtig: Vernachlässigt der Arbeitgeber seine Informationspflicht bezüglich der Betriebsrente, ist er dem Arbeitnehmer gegenüber schadensersatzpflichtig, sobald diesem finanzielle Nachteile entstehen.

Wie sieht es mit der Betriebsrente bei einem Arbeitgeberwechsel aus?

Dass ein Arbeitnehmer ein Leben lang bei einem einzigen Arbeitgeber bleibt, war früher Standard, heute ist dies eher unüblich. Darum stellt sich die Frage, was mit der betrieblichen Altersvorsorge bei einem Arbeitgeberwechsel passiert. Die Antwort ist ganz einfach – das Mitnehmen des angesparten Kapitals in die Betriebsrente des neuen Arbeitgebers ist kein Problem. Allerdings sollte Arbeitnehmern bekannt sein, dass dieser nicht verpflichtet ist, den Vertrag zu den vorhandenen Vertragsbedingungen weiterzuführen. Der neue Arbeitgeber hat die Möglichkeit, die Vorsorgeform zu ändern.

Achtung, lief die betriebliche Altersvorsorge Ihres Arbeitnehmers beim alten Arbeitgeber über eine Unterstützungskasse, gibt es keine Möglichkeit, diese mitzunehmen, da diese firmengebunden ist. Trotzdem geht die Altersabsicherung für Ihren Arbeitnehmer nicht verloren.


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