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Aufgaben vom Feel Good Manager

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Feel Good Manager

Feel Good Manager? Was ist denn das wieder Neumodisches? Neu vielleicht schon, aber keine Modeerscheinung, die nur für einen gewissen Zeitraum funktioniert. Im Gegenteil, denn jedes Unternehmen, dem seine Mitarbeiter wichtig sind, sollte sich Unterstützung eines Feel Good Managers holen. Er unterstützt nicht nur die Chefetage, indem er sich der Sorgen der Mitarbeiter annimmt. Welche Aufgaben ein Feel Good Manager im Unternehmen übernimmt, ist spannend und zudem sehr weit gefächert. Denn kein Tag gleicht dem anderen!

Feel Good Manager – Kasperclown oder wirksamer Beruf der Zukunft?

Der Beruf des Feel Good Managers ist nicht so einfach, wie es sich anhört. Schließlich ist er dafür verantwortlich, dass sich alle im Unternehmen gut fühlen und es nicht zu Schwierigkeiten kommt. Depressionen und Unwohlsein sollen durch einen Feel Good Manager unterbunden bzw. früh genug erkannt werden.

Fühlen sich Angestellte nicht wohl, werden sie häufiger krank und bringen keine Leistung. Gerade in kreativen Berufen muss für ein gesundes Umfeld gesorgt sein, denn bei Unwohlsein wird der kreative Gedankenstrom unterbrochen oder gar nicht erst ausgelöst.

Vielleicht haben Sie schon für eine angenehme Umgebung in Ihrem Unternehmen gesorgt: Der Aufenthaltsraum ist perfekt eingerichtet, eine Snackbar mit gesunden Lebensmitteln ist vorhanden und für kostenlose Getränke ist gesorgt. Und trotzdem läuft es nicht so, wie Sie es sich wünschen? Dann hilft nur noch eines?

Stellen Sie eine Verbindung zwischen sich und Ihren Angestellten her. Suchen Sie sich zur Unterstützung einen Feel Good Manager!

Wie erkenne ich einen guten Feel Good Manager?

Nicht jeder, der immer gute Laune und Ideen hat, ist zugleich auch ein guter Kandidat für einen Feel Good Manager. Um sich in der Personalauswahl nicht zu vergreifen, sollten Sie auf folgende Dinge Ihres zukünftigen besonderen Angestellten achten:

  • Kommunikation ist ein wertvolles Gut eines jeden Feel Good Managers. Denn schließlich fungiert er als Ansprechpartner für alle Mitarbeiter und die Chefetage im Unternehmen.
  • Weiterhin sollte er über sehr gute Menschenkenntnisse verfügen. Sich in sein Gegenüber hineinzuversetzen und die Probleme und Sorgen ernst zu nehmen ist wichtig.
  • Um immer wieder Neuerungen einzubringen, sodass Mitarbeiter sich nicht langweilen, muss Kreativität vorhanden sein.
  • Flexibel auf Mitarbeiterwünsche einzugehen sollte zudem eine der sozialen Kompetenzen sein.
  • Gut wäre, wenn schon erste Erfahrungen im Eventmanagement vorhanden sind.
  • Auch sollte er Projekte aufbauen und steuern können.
  • Organisatorisch sollte er als positive Eigenschaft unbedingt mitbringen.
  • Offenheit, Teamfähigkeit, Motivationsfähigkeit dürfen keine Fremdwörter sein.

Unabhängig den bisher genannten Eigenschaften eines Feel Good Managers ist eine Voraussetzung besonders wichtig: Sprachkenntnisse. Teams bestehen aus vielen Nationen. Neue Mitarbeiter aus einem anderen Land beherrschen die neue Sprache noch nicht zu 100 %. Um als Sprachrohr zu dienen, sollte wenigstens die englische Sprache auf Muttersprachniveau beherrscht werden. Weitere Sprachen sind natürlich von Vorteil.

Holen Sie sich professionelle Hilfe durch einen Feel Good Manager

Wer glaubt, dass ein Feel Good Manager einen festgelegten Aufgabenbereich hat, irrt. Ein Feel Good Manager passt sich den Gepflogenheiten, dem Leitbild und der Unternehmenskultur des jeweiligen Unternehmens an. Sie können sich den Aufgabenbereich eines Feel Good Managers etwa so vorstellen:

Einmal pro Woche wird ein gemeinschaftliches Essen zubereitet, sofern eine Kochstelle im Unternehmen vorhanden ist. Ansonsten besteht noch die Möglichkeit, ein kaltes Buffet herzurichten.

Es wird eine kleine After-Work-Veranstaltung organisiert. Hintergrund ist, die Zusammengehörigkeit zu stärken. Inhalte der Veranstaltung sind eventuelle Gemeinschaftsspiele. Der Feel Good Manager kümmert sich um die entsprtechenden Besorgungen.

Sommerfeste oder Weihnachtsfeiern sollten ein fester Bestandteil eines jeden Unternehmens sein. Optimal ist es, zu einer dieser großen Feiern die Familienangehörigen der Mitarbeiter einzuladen. Das zeigt Interesse am Umfeld des Mitarbeiters.

Sportliche Aktivitäten planen – Aufgabe des Feel Good Mangers

Sportliche Aktivität ist enorm wichtig. Da viele Menschen keine eigene Motivation haben, ist es die Aufgabe des Feel Good Managers, dafür zu sorgen. Die Möglichkeiten erstrecken sich von Yoga-Kursen bis hin zum Qigong. Auch Events wie gemeinsame Fußballturniere oder Ausflüge zum Paintball sind Bestandteil seines Aufgabenspektrums.

Um interessante Angebote auch von außerhalb zu nutzen, arbeitet der Feel Good Manager eng mit den Krankenkassen zusammen. Es werden Workshops zum Gesundheitsmanagement organisiert. Gute und kostengünstige Angebote für sportliche Kurse kann er ebenfalls mit den Krankenkassen aushandeln.

Sprachkurse organisieren und weitere Unterstützung für Neulinge

Für Beschäftigte, die aus dem Ausland kommen, werden Sprachkurse angeboten. Vielleicht findet sich im Unternehmen eine Patenschaft, in der Mitarbeiter neue Kollegen aufnehmen und in die neue Umgebung einführen. Auch dies organisiert der Feel Good Manager.

Eine weitere Aufgabe kann die allgemeine Unterstützung für neue Mitarbeiter sein. So sollte bei der Wohnungssuche, der Anmeldung beim Einwohnermeldeamt oder eines Telefonanschlusses vom Feel Good Manager unterstützt werden. Auf diese Weise wird der Stress beim neuen Mitarbeiter reduziert. Er hat schließlich schon genug mit seiner neuen Aufgabe im Unternehmen zu tun.

Aufgaben zwischen Chefetage und Mitarbeiter

Als Bindeglied zwischen Chefetage und Mitarbeitern dient der Feel Good Manager ebenfalls. Durch regelmäßige Mitarbeiterbefragungen und deren Auswertung leitet er die Ergebnisse an den Chef weiter. Zusammen entwickeln beide eine Strategie zur Verbesserung und Umsetzung der Mitarbeiterwünsche.

Dazu gehören auch regelmäßige Meetings. Hier werden die aktuellen Umsatzzahlen, Mitarbeiterzufriedenheit und Neuigkeiten besprochen. Eventuelle Probleme sollten in den Meetings zur Sprache kommen und eine Klärung herbeigerufen werden.

Weiterhin sollten Treffen stattfinden, in denen Mitarbeiter „gefiltert“ werden. So kann zusammen bestimmt werden, wie zum Beispiel die Bonuszahlung in diesem Jahr aussehen soll, denn Geldleistungen werden auf Dauer langweilig. Ein Feel Good Manager kann sich Gedanken über eine Reise oder Kurztrips für überdurchschnittliche Mitarbeiter machen.


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